Alpencross 2000

von Garmisch-Partenkirchen nach Berchtesgaden

(27. Mai - 3. Juni 2000)

6 Tage, 345km, 9.889 hm, 30 h reine Fahrzeit, 45 h Fahrspaß incl.Pausen

Strecke Entf. Höhenm. Fahrzeit netto Fahrz.brutto
1. Etappe: GAP-Grainau - Mittenwald
58,51 km
1446 Hm
04:37 h
06:30 h
2. Etappe: Mittenwald - Pertisau
63,85 km
1621 Hm
05:47 h
08:45 h
3. Etappe: Pertisau - Oberaudorf
61,47 km
1346 Hm
04:34 h
07:00 h
4. Etappe: Oberaudorf - Reit im Winkl
50,14 km
1878 Hm
04:37 h
07:00 h
5. Etappe: Reit im Winkl - Berchtesgaden
71,22 km
1886 Hm
06:29 h
09:00 h
6. Etappe: Berchtesgarden - Gotzenalm und zurück 40,19 km 1712 Hm 03:54 h 06:45 h
Gesamt:
345,38 km
9889 Hm
30:00 h
45:00 h

Nach den sehr guten Erfahrungen mit einem Alpencross im Jahr 1999 von Garmisch-Partenkirchen zum Gardasee entschlossen sich mein Freund Stephan Flachsenberg (43 Jahre) und ich (40 Jahre), auch in 2000 mit dem Mountain-Bike in den Alpen unterwegs zu sein. Leider konnte im Gegensatz zu 1999 Hans Becker wegen seiner Rennradambitionen nicht erneut teilnehmen. Dafür fand sich Andreas Duscheleit (43 Jahre) als vollwertiger Ersatz. Wer sich über unser Vorbereitungsprogramm erkundigen möchte, wird auf den vorgenannten Bericht aus dem Jahr 1999 verwiesen. Fest steht, dass es ohne ein nicht unerhebliches Mindestmaß an Kondition und Kraft in den Beinen nicht geht. Die technische Ausstattung bestand aus einem '98er Centurion Eurofighter, einem Steppenwolf Tundra FS und einem Cannondale Super V 1000. Die Streckenführung erzwingt zwar keine Fullys, bequemer ist es allemal. Vorne auf dem kleinsten Blatt 20 Zähne und hinten 32 auf dem größten sind angesichts einiger sehr steiler Passagen anzuraten. Zu unserer großen Freude war mein Vater Hans-Meinhard Dreyer (70 Jahre) erneut bereit, uns mit dem Auto zu begleiten, sodass Gepäcktransport und Rückfahrt gesichert waren. Das Tagesgepäck lies sich so auf angenehme 4 - 6 kg reduzieren. Die bewährte Gepäckliste findet sich gleichfalls in dem erwähnten '99er Bericht. Zusätzlich sollte eine Lüsterklemme mitgeführt werden, um - wie sich als erforderlich herausstellte - einen gerissenen Bowdenzug am Schaltwerk provisorisch flicken zu können. Wer will schon unterwegs im Regen einen neuen Zug einziehen und einstellen?

Für die gewählte Tour war der Zeitpunkt Ende Mai/Anfang Juni eindeutig zu früh. So führte der 2. Tag durch das Karwendeltal zum Karwendelhaus in 1771 m Höhe, welches erst am 1.7. eines jeden Jahres öffnet. Dies geschieht aus gutem Grund, denn bereits auf den letzten Höhenmetern dahin mussten einige Schneeflächen überwunden werden. Bei der anschließenden Abfahrt Richtung Pürschau war der Weg auf den ersten 2 km nahezu die ganze Strecke mit Schnee bedeckt, sodass er noch nicht einmal zu erahnen war. Das Stapfen im Schnee hat viel Zeit und Kraft gekostet; nasse Füße gab's obendrein.

Das Mitführen einer Spiegelreflexkamera hatte sich 1999 als unpraktisch erwiesen, weil ich trotz meiner Begeisterung für das Fotografieren in der Regel zu faul war, für jedes sich bietende Motiv anzuhalten und die Kamera aus dem Rucksack zu kramen. Überdies trägt die Unterbrechung auch nicht gerade zur Fahrfreude bei. Zum Einsatz kam stattdessen eine Kleinbildkamera Pentax Espio 928 mit einem Zoom von 28 - 90 mm. Von der praktischen Handhabung und Bildleistung her ein völlig akzeptabler Kompromiss.Wenn diese Kameras doch nur eine bessere Lichtstärke hätten!

Ich hoffe, der Bericht findet einen ähnlich guten Anklang wie die Beschreibung der '99er-Tour, auf die ich eine Reihe Rückmeldungen und Anregungen anderer Biker erhalten hatte. Meine e-mail-Adresse ist nachstehend aufgeführt. Lob und Tadel sowie Verbesserungsvorschläge zu dieser Seite oder zur Tour nehme ich gerne entgegen. In aller Regel finde ich auch Zeit für eine Antwort.

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Letzte Änderung: September 2005